![]() Die blutjunge Chorleiterin und Gründerin des Grenzlandchores - Gretl Komposch - im Einsatz |
In den 1940iger Jahren hat eine kleine Gruppe von idealistischen SängerInnen mit ihrer Chorleiterin Gretl Komposch begonnen, die Arnoldsteiner und Kärntner Sangeskultur zu beleben.
Das Begräbnis einer ehemaligen Sängerin war dann quasi die Geburtsstunde des Grenzlandchores Arnoldstein im Jahr 1947. Gretl Komposch versammelte alle um sich, die vom Krieg heimgekehrt waren und singen konnten oder auch nur wollten. Und weil man sich gerade in Arnoldstein befand, wählte man für die kleine, begeisterte Sängerschar den Namen "Grenzlandchor Arnoldstein", welcher bald zu einem Markenzeichen für Kärnten werden sollte. |
| Die außerordentliche Begabung von Gretl Komposch und ihre Interpretation der Volks- und Kärntnerlieder - in gemischter Besetzung gesungen - ließen bald aufhorchen und machten den Chor bekannt.
Günther Mittergradnegger stand der jungen, einzigen Chorleiterin Kärntens speziell in den Anfangsjahren hilfreich zur Seite. Als Dank dafür brachte Gretl Komposch später einige seiner Lieder auf Schallplatte heraus. Die Chorleiterin und ihre Sänger wurden nicht müde, neue Lieder einzustudieren und ihren Gesang "unter d'Leit" zu bringen. In Sing- und Tanzwochen erarbeiteten sie Kärntnerlieder. Ein Sängerfest folgte dem anderen, der Grenzlandchor Arnoldstein war überall vertreten. Es war der Beginn einer Kärntner Erfolgsgeschichte. |
![]() Viele begeisterte Sänger schlossen sich Gretl Komposch an |